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OstseeAnzeiger Ausgabe vom 09.09.2009 – Bewegung für die Gesundheit

Gesundheit steht im Mittelpunkt im Kühlungsborner „Ostseefitness“

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„Deutschland bewegt sich“ – unter diesem Motto lud am vergangenen Mittwoch das „Ostseefitness“ in Kühlungsborn West gemeinsam mit der Barmer-Krankenkasse zu einem „Tag der Gesundheit“ ein. Neben Präventionskursen und Informationen über Qi Gong und Yoga konnten sich die Besucher auch gleich mit den unterschiedlichen Fitnessgeräten des Studios im Ostseebad vertraut machen.

Gesundheit steht im Mittelpunkt im Kühlungsborner „Ostseefitness“

Kühlungsborn – In den oberen Räumen der „Hermann-Passage“ in Kühlungsborn West kann man schon mal ins Schwitzen kommen. Aber das wollen diejenigen, die das „Ostseefitness“ von Annika Boubahziz besuchen, schließlich auch. Die einen kommen, um ein paar Pfunde loszuwerden und andere, wie die Fußballer des FSV Kühlungsborn, wollen Kraft und Ausdauer verbessern. 16 verschiedene Geräte vom Laufband über den Crosser oder den Stepper bis hin zur Bauchmaschine stehen den Nutzern zur Verfügung. Eine „Muckibude“ allerdings ist es dort nicht. Denn im „Osteeefitness“ geht es nicht um Muskelpakete um jeden Preis. Hier steht die Gesundheit im Vordergrund. Darauf legt die Chefin, die ihren Betrieb auf insgesamt 200 Quadratmetern erst im Frühjahr eröffnete, großen Wert. Stolz berichtet die ausgebildete Physiotherapeutin, dass ihr Betrieb sogar offiziell als Nachsorgeeinrichtung der Deutschen Rentenversicherung anerkannt ist.

Seit neuestem ist ihr Unternehmen auch ein Ausbildungsbetrieb. Denn Nicole Saupe (23) hat gerade angefangen, dort den Beruf der Sport- und Fitnesskauffrau zu erlernen.

Ums Thema Gesundheit ging es übrigens auch am vergangenen Mittwoch. Mitarbeiter der Barmer Krankenkasse, ein wichtiger Kooperationspartner von „Ostseefitness“, berieten die Kunden vor Ort.

So konnten diese erfahren, dass die Barmer so manchen Kurs, der Fitness und Gesundheit voranbringt, mit Zuzahlungen unterstützt. Das ist übrigens nicht selbstverständlich für alle Krankenkassen, weiß auch Annika Boubahziz. Auch wenn ihr Angebot differenzierter ist, strebt sie wie andere Fitnessstudios ebenfalls die bestmögliche Auslastung ihres Studios und der Geräte an. Um das zu erreichen, bietet sie verschiedene Nutzungsmöglichkeiten von der Tageskarte über die Zehner- oder Monatskarte bis hin zum preisgünstigen Jahresvertrag. Der Vorteil: Da eine Clubmitgliedschaft mit Vetrag nicht Bedingung ist, können auch sportlich interessierte Urlauber in den Genuss der Gesundheits- und Fitnessangebote kommen. Aber auch Einheimische, die, bevor sie einen Vetrag unterschreiben, erst einmal schnuppern wollen, können die vertragsfreien Angebote nutzen. Geöffnet hat „Ostseefitness“ montags bis freitags von 7 bis 22 Uhr und samstags von 10 bis 18 Uhr. RoBa

 

Ostseezeitung Ausgabe vom 22.07.2011

Neu: zwei Sportstrände für Aktivurlauber

                                                                                                                  Foto: lw

Neu eröffneter Ballspielstrand in Kühlungsborn Ost, direkt zwischen Seebrücke und Bootshafen. Von Montag bis Sonntag findet dort Beachvolleyball-, handball,- soccer und -badminton statt.

Die Füße im Sand und der Blick in die Ferne. Ganz gleich ob jung oder junggeblieben, ob Profisportler oder Einsteiger — nirgendwo sonst macht Sport so viel Spaß wie am Strand. Und davon hat Kühlungsborn genug. Beachvolleyball, Fußball, Badminton, Frisbeescheiben werfen — Sport wurde am Kühlungsborner Strand schon immer getrieben und besonders die Volleyballnetze vor dem Morada Resort erfreuen sich großer Beliebtheit bei den Strandgängern, die mehr wollen als nur baden und in der Sonne liegen.

Jetzt wurde aufgerüstet: Ab sofort gibt es zwei Sportstrände, an denen Trainer zur Verfügung stehen und kostenlos Schnupperkurse, Turniere und Training anbieten. In Kühlungsborn West den sogenannten „Fit & Vital Strand” Höhe Strandzugang 13 und den neuen Sportstrand „Fun & Aktiv Strand” in Kühlungsborn Ost, zwischen Seebrücke und Bootshafen.

Am „Fit & Vital Strand” gibt es wechselnde Kurse (Wassergymnastik, Step Aerobic usw.), Hantelbänke und Gewichte stehen zur Verfügung. Am „Fun & Aktiv Strand” stehen vier Beachvolleyballfelder und ein Meerzweckplatz zur Verfügung.

Für den Sportbetrieb am Ballspielstrand sorgt der Beachvolleyballverein Kühlungsborn, der dort als Trainerin eine prominente Volleyballerin gewinnen konnte: Die 252-fache Nationalspielerin Sylvia Roll, die kürzlich von ihrem Klub Schweriner SC als Aktive verabschiedet wurde, aber natürlich längst noch nicht an den sportlichen Ruhestand denkt. Und auch ein prominenter Fußballer wird dort mitmischen und für Soccer-Angebote sorgen: Juri Schlünz, Leiter des Nachwuchszentrums bei Hansa Rostock und durch seine Wohnung im Hafenviertel mit einem Bein Kühlungsborner. Beachsoccer — so heißt übrigens Fußball am Strand auf Neuhochdeutsch.

Am Kühlungsborner Mittelstrand, zwischen den Zugängen 13 und 14 sorgt das Studio Ostseefitness von Annika Boubahziz aus Kühlungsborn West für solche Angebote wie Sport für Kinder, Wassergymnastik, Training von Bauch, Po und Beinen, Body Building mit Hanteln. „Das sind nur einige der Aktivitäten, die wir bieten“, sagt Physiotherapeut Arne Buchin, der dort Regie führt.

„Das ist die Richtung, in die wir gehen wollen: Die örtlichen Unternehmen und Vereine in die Angebote für die Gäste einbinden, ihre Ressourcen nutzen. Und mit solchen Aktivitäten attraktiv für junge Urlauber sein“, erklärt TSK-Chef Ulrich Langer. Er betont: „Das Geld aus der Kurtaxe, das wir hier ausgeben, ist gut angelegt.“ Beide Sportstrände bieten von Montag bis Freitag und am Sonntag von 10 bis 12 Uhr und von 15 bis 17 Uhr ein abwechslungsreiches Sportprogramm. Außerhalb dieser Zeiten und am Sonnabend können die Sportangebote an den Stränden, wie die vier Volleyballfelder am Strand vor dem Morada Resort, individuell genutzt werden. Flyer über das Wochenprogramm sind an den Stränden von den Trainern zu bekommen. lw